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| Autor |
Thema: Großer Preis von U.S.A. / Das Formel 1 Tippspiel |
Scholly
Bernie Ecclestone
   
offline

Blitz Buam
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erstellt: 19. Juni 2005 18:54 
| Stefan schrieb: | wahnsinn! wieder ein beispiel dafür, dass die ständigen regeländerungen den ganzen sport kaputt machen!
jetzt reden die schon wieder von einheitsreifen usw.
ich glaub, mich interessierts dann nicht mehr wirklich... |
Ja @Stefan da bin ich mal ganz deiner Meinung jedes Team sollte sich seinen eigenen Reifen hersteller ausuchen dürfen früher sind sie ja auch mit > Goodyear; Firestone, usw.... gefahren oder nicht.
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Posts: 3014 | Mitglied seit: Januar 2005 | IP: gespeichert
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Scholly
Bernie Ecclestone
   
offline

Blitz Buam
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erstellt: 19. Juni 2005 21:58  Farce in Amerika Nur 6 von 20 und 3 von 10 Teams gehen an den Start. Alle Michelin bereiften Teams boykottieren das Rennen in Amerika.
Die FIA kam den Bitten und Forderungen der Michelin bereiften Teams nicht nach und auch die Teams wollten keine andere Lösung akzeptieren. Zur Aufwärmrunde standen noch alle Autos auf ihren Startplätzen, doch schon mit dem Ende der Aufwärmrunde wurde klar, dass dies eine Farce wird.
In der Startaufstellung standen nun nur noch 6 Wagen, scheinbar zufällig platziert. Michael Schumacher, Rubens Barrichello, Narain Karthekian, Tiago Monteiro, Patrick Friesacher und Christijan Albers werden, so sie denn ankommen, alle in die Punkte fahren.
Sollte Ferrari in diesem Rennen tatsächlich ihren ersten Sieg in dieser Saison feiern können, wird das auf der einen Seite sicherlich einen großen Sprung in der Fahrer- und Konstrukteurswertung bedeuten. Es wird diesem Sieg allerdings immer einen bitteren Beigeschmack geben.
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Posts: 3014 | Mitglied seit: Januar 2005 | IP: gespeichert
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Scholly
Bernie Ecclestone
   
offline

Blitz Buam
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erstellt: 19. Juni 2005 21:59  Schumacher gewinnt Skandalrennen Michael Schumacher fährt in diesem Skandalrennen zum ersten Mal in dieser Saison auf den ersten Platz.
Dabei muss man aber ganz ernüchternd sagen, dass er natürlich von der Aufgabe aller Michelin Teams profitiert hat. Schon in der Aufwärmrunde sind 14 Fahrer in die Box gekommen, weil Michelin Ihnen empfohlen hat, nicht mit diesen Reifen in das Rennen zu gehen. Somit standen 6 einsame Fahrer in der Startaufstellung und fuhren ein einsames Rennen.
Überholmanöver gab es demzufolge nach auch nicht, es sei denn ein Roter hat einen Jordan oder Minardi überholt.
Was kann man diesem Rennen jetzt noch positives abgewinnen. Aus Ferrari Sicht sicherlich der Aufstieg sowohl in der Fahrer-, als auch Konstrukteurswertung. Aus Sicht von Jordan und Minardi die ersten Punkte in der Saison. Aus Sicht der Mechaniker der Teams, die gefahren sind sicherlich die "gute" Arbeit. Tja und aus Sicht der Michelin bereiften Teams ist das einzig positive, dass Sie im nächsten Rennen mit einem entweder neuen, oder nahezu neuen Motor in das Rennen gehen, da sie ja die Aufwärmrunde gefahren sind, und somit zum Grand Prix angetreten sind.
Größter Verlierer des Abends waren auf jeden Fall die Zuschauer an den Fernsehbildschirmen als auch vor Ort. Das Image für einen USA Grand Prix ist natürlich auch stark beschädigt. Vielleicht eine Chance für die amerikanische Fahrerin Danica Patrick.
Hoffentlich erleben wir solch eine Situation nicht noch einmal, wenn die Formel 1 im Juli wieder nach Europa zurückkehrt.
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Posts: 3014 | Mitglied seit: Januar 2005 | IP: gespeichert
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Leche
Moderator
   
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Opelfreunde Obertürken
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erstellt: 20. Juni 2005 05:11  Also ich finde es auch aussergewöhnlich schwach das Rennen zu boykottieren! Die Zuschauer haben alle für ein Rennen bezahlt, und nichts dafür gesehen!
Allerdings kann man aber nicht der FIA allein die Schuld dafür geben, es gehören immer zwei dazu! Es gibt Regeln (ob man diese gut findet oder nicht..) und Michelin wußte das es mit dem Belag Probleme geben könnte, und das nicht erst seit Freitag...
Ich finde, man kann nicht eine Regel ändern weil eine Firma schlechte Arbeit geleistet hat. Wenn die drei Bridgestone-Teams nicht gestartet wären wärs auch nicht anders gekommen. Mit der Ausnahme, das die Zuschauer was für ihr Geld gesehen hätten!

----------------------- ...fliegt der Bauer übers Dach ist der Wind - weis Gott- nicht schwach... |
Posts: 283 | Mitglied seit: Februar 2004 | IP: gespeichert
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Stefan
Admin
   
offline

Opelfreunde Obertürken
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erstellt: 20. Juni 2005 06:28  Als Ferrari mit Ihren Reifen Probleme hatte (Reifenplatzer), hats auch niemanden interessiert.
Meiner Meinung nach liegt die Schuld (fast) ausschliesslich bei Michelin!
Ich würde sagen: Mehr Hersteller müssen her!
-----------------------
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Posts: 3868 | Mitglied seit: Dezember 2003 | IP: gespeichert
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skandal
Schattenparker
 
offline

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erstellt: 20. Juni 2005 08:50  meine Rede, ich kann net grad mal so die Regeln ändern, nur weil ich grad mal schlechtes Material dabei hab, wo kommen wir da hin, wenn bei Renault nächstes Mal der Heckflügel abreisst, bauen wir mal grad ne Schickane ein, weil das Auto nicht schnell genug fahren kann . . weil das ist von Prinzip her nix anderes und ich bin mir sicher, wäre das Problem bei den Bridgestone Teams aufgetreten, wären die anderen auch gefahren, mit 100% Sicherheit 
----------------------- wer f.i.c.k.e.n will muss freundlich sein _______________________________
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Posts: 61 | Mitglied seit: März 2005 | IP: gespeichert
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Scholly
Bernie Ecclestone
   
offline

Blitz Buam
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erstellt: 20. Juni 2005 21:53  Michelin-Teams geben gemeinsame Erklärung ab Die Formel 1 Farce vom gestrigen Sonntag schlägt weiterhin Wellen. Die Teams sind um Wiedergutmachung bemüht. Der Imageschaden, den die Königsklasse erlitten hat, ist kaum abzuschätzen. Michelin hat im Namen seiner Teams nun eine offizielle Stellungnahme abgegeben.
Gemeinsame Pressemitteilung der Michelin Teams:
Die Michelin Teams bedauern zutiefst, dass sie heute in diese Situation gebracht wurden und möchten sich gerne bei allen Zuschauern vor Ort, den TV-Zuschauern, F1-Fans und Sponsoren dafür entschuldigen heute nicht am USA Grand Prix teilgenommen zu haben.
Nach Ralf Schumachers Unfall am Freitagmorgen, wurde uns von Michelin gesagt, dass keiner der verfügbaren Reifen verwendet werden könnte, so lange der Speed in Kurve 13 nicht verringert werden würde. Ohne diese Geschwindigkeitsreduzierung sah Michelin die Reifen nicht als sicher genug an, um das Rennen durchzustehen.
Alle Teams vertrauen auf Michelin und deren Ratschlag, da wir wissen, dass sie kompetent und verantwortungsbewusst sind. Deshalb wurde ihre Anweisung nicht zu starten ohne das die Änderungen an der Strecke vorgenommen würden, von uns akzeptiert.
Nachdem am Sonntag um 6:30 die letzten Daten verfügbar wurden, war klar, dass Michelin keine ausreichende Garantie für die Sicherheit der Fahrer geben konnte. Jede Möglichkeit das Rennen auf sichere Weise zu bestreiten wurde ausgelotet. Die einzige praktikable Lösung war es in Kurve 13 eine Schikane zu installieren und neun Teams bereiteten sich darauf vor unter diesen Bedingungen, selbst ohne WM-Punkte-Vergabe oder mit den Nicht-Michelin Teams an der Spitze der Startaufstellung, zu bestreiten.
Leider wurden all diese Vorschläge von der FIA abgelehnt.
Die Sicherheit ist immer die erste Sorge für jedes Team und die FIA. Leider mussten die Teams der Anweisung von Michelin folgen und traten nicht im Rennen an.
Wir sind uns dessen absolut bewusst, dass die USA ein wichtiger Markt für die Formel 1 sind und es eine Verpflichtung für die Formel 1 gibt diese auf positive und professionelle Art und Weise zu vertreten. Es ist traurig, dass wir die Schaubühne Formel 1 heute nicht so wie wir es gerne wollten vertreten konnten.
Michelin ist sehr enttäuscht darüber wie der US GP heute für die Öffentlichkeit, die Fahrer und die Teams verlaufen ist. Michelin tut es leid, dass die Reifen aus dem Freien Training und dem Qualifying nicht unter Rennbedingungen eingesetzt werden konnten, aber die Sicherheit der Fahrer hat immer oberste Priorität Michelin wird seine Meinung zu diesem Prinzip niemals ändern, egal ob wir über Reifen für den Rennbetrieb oder irgendetwas anderes sprechen. Es ist bedauerlich, dass unsere Vorschläge nicht angenommen wurden. Wären unsere Ideen weiterverfolgt worden, hätten wir die Sicherheit der Fahrer und die Teilnahme unserer Teams gewährleisten können. Michelin möchte seinen sieben Partnerteams für ihre enge Zusammenarbeit, die Vorschläge an die FIA und das Respektieren unserer Ratschläge danken. Michelin wird die technischen Gründe für die Reifenschäden weiter untersuchen.
Ihr Formel1.de Team
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Posts: 3014 | Mitglied seit: Januar 2005 | IP: gespeichert
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