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Autor Thema: MANTA B / Redaktion
Alex  
Moderator

offline

Opelfreunde Immenreuth
erstellt: 23. Januar 2006 12:48

Die 70iger Jahre, musikalisch ein Leckerbissen. Die Klassiker die man heute noch gern hört.Unter anderem Black Sabbath, Creedence Clearwater Revival oder wie Uriah Heep waren angesagt und cool. So cool, dachte niemand, das einst der Opel Manta wird und schon gar nicht ein riesen Klassiker auch noch nach 30 Jahren. Er hatte seit 1975 einen großen Kultstatus erlangt und ein typisches Klischee auf den Mantafahrer geworfen. Es durfte natürlich der berühmte Fuchsschwanz nicht fehlen, aber auch nicht eine Blondine auf dem
Sitz des Beifahrers. Das wurde noch deutlicher gemacht als man den Manta verfilmt hatte.
Die beiden Filme "Manta der Film" und "Manta Manta" lassen den Mantafahrer ganz schön alt aussehen in der Geschellschaft. Witze machten die Runde und alle lachten sich Tot.
Aber nun macht sich keiner mehr lustig darüber, wenn sie sehen was der Manta für einen Kultstatus erreicht hat. Und wie sehr gefragt er jetzt ist. Einige Raritäten, ja wahre schätzchen verbergen sich unter den Mantas. Wie z.b. die Ersten die Ende 1975 vom Band gelaufen sind und den Manta A abgelöst haben.In den ersten neun Monaten im Jahre 1975 liefen über 100.000 Manta vom Fliessband. 40.000 davon gingen in den Export.
Der Manta B übernahm wieder die Rolle des Coupes von seinem Bruder dem Ascona B, der zur selben Zeit vorgestellt wurde.
In technischer Hinsicht waren die beiden gleich aufgebaut.
Die ersten Modelle waren der Manta, Manta L, Berlinetta, SR und der Manta GT/E.

Eine vorerst ausreichende Motorenpalette gab es vom 1,2 S (60 PS) bis zum 1,9 E mit 105 PS im Manta GT/E.
Die typischen Merkmale eines GT/E waren ein Frontspoiler, die komplett mattschwarze
Motorhaube und die Fenster waren mit einem schwarzen Rand eingefasst.
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Zusätzlich bekam der GT/E ein besseres sportlicheres Fahrwerk. Im Interieur hatte er ein Sportlenkrad und nützliche Instrumente.
1976 kamen noch zwei Motoren dazu 1,2 N (55 PS) und ein 1,9 N (75 PS).
Im Jahre 1978 hatten die alten 1,9 S und 1,9 E ausgedient und wurden von den besseren 2,0 Aggregaten abgelöst. Die Palette reicht nun von 2,0 N ( 90 PS), 2,0 S ( 100 PS) bis hin zum 2,0 E ( 110 PS)
Da diese neuen Motoren mit sogenannte "Hydrostösselen" ausgerüstet waren, war das
einstellen der Ventile auch hinfällig geworden.
Zu der Manta Baureihe kam noch ein neuer dazu. Der Manta CC. Ein "Combi-Coupe".
Dieser hatte einen größeren Kofferraumdeckel der vom Opel Monza abgeleitet wurde.
Bei der Motorisierung und der Ausstattung waren sie alle gleich.
Nur vom Preis nicht da kostete der CC nämlich ca. 450 DM mehr als ein normaler Manta mit Stufenheck.
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1979 nahmen die Ingenieure ein Facelift am Manta vor. Was zu Folge hatte das die Chrom-Stoßstangen weichen mußten für schwarze Kunststoffstoßstangen. Und der Manta GT/E war nicht mehr der einzige mit dem Einspritzer auch alle anderen wurden mit diesem Motor gebaut.
Ein Jahr darauf bekam die ganze Manta Flotte neue OHC- Motoren.
Diese hatten einen Querstrom-Zylinderkopf aus einem Leichtmetall mit der Nockenwelle obenliegend.
Der gesamte Motorblock war aus Grauguss wie zuvor auch.
Die Motoren 1,3 l ( 75 PS) und 1,8 l ( 90 PS) standen vorerstmal zu Verfügung.
Auf dieser Schiene wurde der Manta GT/J gebaut. Ohne jegliches Chrom aber dafür mit einer einfachen SR-Ausstattung, mit Breitreifen,einem Frontspoiler und zwei Sportspiegeln.
Als Coupe oder Combi-Coupe waren diese Modelle für die jüngere Generation gemacht für einen
Preis von ab 14.600 DM.
Die Modelle GT/E, Berlinetta, SR, Luxus und Standard wurden ab 1980 optisch etwas aufgepeppt. Das hieß das das Chrom weichen mußte für die lackierten Teile in Wagenfarbe oder in schwarz.



Auch im Jahr 1981 wurden wieder neue Änderungen am Modell Manta vorgenommen um im 6. Verkaufsjahr am Ball zu bleiben.
Das Modell Standard fiel weg und der Manta GT/J wurde das Grundmodell in der Manta Reihe.
Die Modelle Luxus, Berlinetta und der GT/E erhielten weitere serienmäßige Extras!
Auch die Motorenpalette war nun sehr umfangreich sie reichte von, 1,3 N OHC ( 60 PS ), 1,3 S OHC ( 75 PS ),
1,6 N ( 60 PS ), 1,9 N ( 75 PS ), 2,0 N ( 90 PS ), 2,0 S ( 100 PS ) bis zum 2,0 E ( 110 PS ).
Aber ab Mai 1981 war der Manta nur noch mit 1,3 -S-, 2,0 -S-, und 2,0 -E- motoren lieferbar.
Das preiswerterste Modell war des GT/J 1,3 -S- mit 75 PS der kostete 14.845 deutsche Mark.
Der teuerste Manta war der CC Berlinetta 2,0 E mit 110 PS der kostete 18.423 deutsche Mark.


Dann schlug im März 1981 die Stunde der Wahrheit auf dem 51. Genfer Automobilsalon.
Opel präsentierte den Manta 400 aber zunächst nur eine unverbreiterte Version.
Er war ein Nachfolger des Ascona 400 einem erfolgreichen Rallye Auto.
In dem der legendäre Walter Röhrl 1982 einen Fahrer- Weltmeistertitel holte.
Der 400er hat einen 2,4-l Motor mit pro Zylinder vier Ventilen und zwei antreibenden obenliegenden
Nockenwellen.
Die serienmäßige Leistung entsprach 106 KW/144 PS und einem Drehmoment von 200 Nm bei
3.500 U/min. Bis zu 250 PS/184 KW konnte der Motor mit dem Tuningsätzen aus dem Opel- Sportteileprogramm gesteigert werden. Mit Scheibenbremsen vorne und hinten war auch bestens für die Verzögerung gesorgt.
Das fahrfertige Gewicht des Manta 400 bertug 960kg!
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Ab dem Mai 1982 stand bei den Händlern der "neue Manta", hinter dem sich ein Facelift verbarg das an die Rallyeversion des Manta 400 anlehnte.
Der neue hatte anstatt zwei jetzt vier Kühlluft-Öffnungen.
Die Front hatte jetzt eine Stoßstange in Wagenfarbe ebenso die Heckstoßstange aus Kunststoff. Die schönen Zeiten mit den
Ralleystreifen und schwarzen Motorhauben war vorbei. An den neuen Modellen sucht man
auch vergeblich nach Teilen aus Chrom.
Ab dem Herbst 1981 zogen ja bereits serienmäßig in den GT/E Recaro gestühl ein.
Dazu kam noch ein optisch leicht überarbeiteter Innenraum und Felgen in einem neuen Design.

Im Modelljahr 1983 wurde der 2,0 E Motor mit der Bosch LE-Jetronic ausgestattet, diese hatte zu
folge das der Motor nun über eine elektronische Zündung und Schubabschaltung verfügte.
Im Herbst 83 wurde der GT/J durch den GT abgelöst und nun waren die Modelle GT und GT/E
im Angebot.

Ende des Jahres 1984 hieß der GT/E nun GSI. Der Manta GT blieb im Sortiment und die Palette
der Motoren auch unverändert.
Der Manta GT 1,3 S mit 75 PS war der günstigste mit einem Preis von 18.155 DM und der
Manta CC GSi mit 22.470 DM der teuerste.

Im April des Jahres 1985 konnte man den Manta B GSi Exclusiv erwerben welcher aber
nicht als CC zu erhalten war. Der von Irmscher veredelte Manta hatte einen speziellen Polsterstoff im
Innenraum und ein Dreispeichenlederlenkrad. Runde Doppelscheinwerfer zierten nun die Front des Mantas. Die neuen Alufelgen hatten ein spezielles Design (anthrazit mit Silberrand).
Zunächst waren nur zwei Lackierungen erhältlich. In "Dakargold" und "Monacoblau".
Ein wunderschöner dreiteiliger, lackierter Heckspoiler war nun serienmäßig.
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1986 gab es keine weiteren Veränderungen bis auf neue Polsterstoffe die eingeführt wurden.
Günstigster Manta im Modelljahr 1987 war der GT 1,8 S mit 20.725 DM und der teuertste und
nobelste der Manta GSi Exclusiv mit 24.550 DM.

In der Zwischenzeit der gesamten Jahre gab es auch noch weitere Exotische Angebote. Wie z.B.
der Manta i200 in weißer Lackierung mit den rot-blauen Rothmannsstreifen.
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Mit ab Werk schon frisierten 2,0 E Motor mit 125 PS. Und darüber hinaus auch noch die Irmscher Sondermodelle
wie der i240. Ein Manta mit einem 2,4 Liter Motor mit 136 PS und einem Drehmoment von 206 Nm bei einer Drehzahl von 4.100 U/min. Oder der Manta i300 mit einem 3,0 L Sechszylinder Motor aus einem Monza/Senator.


Im August 1988 lief nun endgültig der letzte Manta vom Band, im Belgischen Antwerpen und die
Produktion wurde eingestellt. Nach 13 erfolgreichen Jahren war der Manta B der bisher längste
hergestellte Opel in der Geschichte.



Ich hoffe des passt so und mir reist keiner an Kopf ab wenn ich was vergessen oder falsch gemacht hab! Hab mein bestes gegeben!


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astraritch  
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Zweigstelle Neunburg
erstellt: 23. Januar 2006 14:40

einwandfrei alter schwede!!!!

Darauf müss ma mal wieder einen trinken!!!! Nächstes Wochenende in Böbrach kanns ma glei oin ausgeben



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Ein Reh bricht aus den Wald bröööö , ein kleines hinterher pullerpuller

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Alex  
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Opelfreunde Immenreuth
erstellt: 23. Januar 2006 14:44

Da mußt du mir einen ausgeben!
Oder da Stefan fahrt a mit dann muß der einen ausgeben. Was hältst na davon ritch?


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astraritch  
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Zweigstelle Neunburg
erstellt: 23. Januar 2006 14:45

mir egal wer zahlt hauptsache mal wieder unter normale Leut

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Alex  
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Opelfreunde Immenreuth
erstellt: 23. Januar 2006 14:46

Meine Rede!!!

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