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Commodore B / Rekord D
Die Opel Commodore B / Rekord D Geschichte
Prospekte und Berichte Commodore B / Rekord D


Commodore B / Rekord D

Opel Rekord D

Gezeichnet wurde der Opel Rekord D von Designer Chuck Jordan. Er wurde 1972 als Nachfolger des Rekord C vorgestellt. Zu Anfang lautete seine Bezeichnung Rekord 2 um zu vermeiden, das er als Dieselmodell falsch gedeutet werden würde. Bald darauf war jedoch auch eine Dieselversion mit einem 2,1 l Hubraum erhältlich. Zu erkennen war diese an dem charakteristischen Buckel auf der Motorhaube. Dieser war nötig, da der Dieselmotor durch eine oben liegende Nockenwelle eine größere Bauhöhe als die Benzinmotoren hatte.

Die Karosserie, die selbsttragend und aus Stahl war, bot Platz für 5 Personen. Produziert wurde der Rekord D in 5 verschiedenen Ausführungen. Als zwei-türige Limousine, als vier-türige Limousine, als drei-türiger Caravan, als fünf-türiger Caravan und als Coupe.

Opel Rekord D

Im Jahr 1977 wurde der Bau schließlich eingestellt und der Rekord D von seinem Nachfolger, dem Rekord E1 abgelöst. Die Vorderachse des Rekord D hatte eine Einzelradaufhängung an doppelten, ungleich langen Querlenkern mit Schraubenfedern. Außerdem verfügte sie über einen Drehstabstabilisator und Teleskopstoßdämpfer. Bei der Hinterachse handelte es sich um eine Starrachse mit Panhardstab an Doppellängslenkern. Zudem hatte diese Schraubenfedern mit progressiver Rate und einen Drehstab-Stabilisator sowie Teleskopstoßdämpfer. Der Rekord D hatte vorne Scheiben- und hinten Trommelbremsen. Es handelte sich um Zweikreisbremsen mit Servo. Das Getriebe war voll synchronisiert, hatte 4 Vorwärtsgänge, einen Rückwärtsgang und eine Mittelschaltung. Bei frühen Versionen war eine Lenkradschaltung serienmäßig. Bei Dieselmodellen war dies sogar bis zum Ende der Produktion so. Die Mittelschaltung, auch unter dem Namen Sportschaltung bekannt, kostete zu Anfang einen geringen Aufpreis. Für Dieselmodelle war sie gar nicht lieferbar. Auf Wunsch konnte der Rekord D auch mit einem 3-Gang Automatikgetriebe ausgestattet werden. Bei der Lenkung handelte es sich um eine so genannte Kugelumlauf Sicherheitslenkung.

Opel Rekord D

1975 wurde das Benzin-Blei-Gesetz geändert, was bewirkte, dass der Bleigehalt im Kraftstoff plötzlich weniger als die Hälfte zum bisherigen Gehalt betrug. Infolgedessen musste die Kompression der Motoren herabgesetzt werden, um zu gewährleisten, dass die Klopffestigkeit erhalten blieb. Die Leistung des Motors von 1700 N reduzierte sich dadurch um 6 PS und der 1700S Motor fiel ganz weg. Daher musste die Palette um den Motor 1900 N erweitert werden. Auch der 1900 SH fiel ganz weg. Für ihn wurde der 2 l Motor mit 100 PS eingeführt.

Opel Commodore B

Den Rekord D gab es in 7 Austattungs- und Modellvarianten. Einmal die Basisversion, ergänzt durch die Luxusversion und als Rekord Sprint mit einer sportlichen Ausstattung. Ab 1975 war die Berlina Version erhältlich, die im Vergleich zur L-Version noch mehr Wert auf Komfort und Ausstattung legte. Das Sondermodell Millionär wurde zur Feier des 1 Millionsten produzierten Modells gebaut. Die restlichen Sondermodelle waren Maharadscha, Hit und Sport.

Der Commodore B wurde 1972 auf der Basis des Rekord D eingeführt. Hierbei handelte es sich um die ersten Typen, bei denen das Crashverhalten der Fahrgastzelle mittels Computerberechnungen optimiert wurde. Das Topmodell dieser Riege war der 2,8 GS/E mit seinen maximalen 200 km/h . Die verwendete Einspritzanlage war die D-Jetronik von Bosch. Außerdem war er serienmäßig mit Servolenkung ausgestattet. Den Commodore B gab es in 2 Karosserievarianten. Als 4-türige Limousine und als Coupe. Außerdem entstanden einige Prototypen mit dem 2.8 Einspritzmotor als 5-türiger Kombi und ein 3-türiger Lieferwagen mit dem GS/E Motor. Trotz der Commodore-Technik handelte es sich hierbei aber jeweils um einen Rekord.


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