Opel Ascona B 1975 – 1981
1975 wurde nicht nur der Ascona B vorgestellt, sondern noch etwas
Besonderes geschah: Ab 1975 war man bereits mit 18, und nicht mit erst mit
21 Volljährig. Und so konnten sich die Führerscheinneulinge ihren B-Ascona
ohne die Unterschrift der Eltern kaufen...
Die Messlatte für das neue Modell lag ziemlich hoch. Opel wollte
natürlich an die Erfolgsgeschichte des Ascona A (690.000) und Manta A
(498.500) anknüpfen.
Den Nachfolger des Ascona A der eher auf Kadett-Niveau lag, wollte Opel
bewusst etwas großzügiger gestalten. Der Radstand wuchs um 8,8 cm, die
Karoserie um ganze 17 cm in der Länge, 3 cm in der Breite und wurde einen
halben cm flacher. Der Stil des Ascona B ist an den Rekord D (1972) und den
Kadett C (1973) angelehnt. Das neue Modell sollte aber eindeutig als Ascona
identifiziert werden. Und so wurden eine Reihe charakteristischer
Stilelemente des Ascona A übernommen. Diese machten den Ascona B zu einem
modernen und eigenständigen Modell, mit hohem Wiedererkennungswert, was
genau den damaligen Zeitgeist traf.
Ab August 1975 wurde der Ascona B in Bochum in den Karoserie Varianten
Limousine 2 und 4-türig produziert. Ein Caravan (beim Vorgänger Ascona A
Voyage genannt) wurde nicht mehr angeboten. Was wohl daran lag, dass der
Ascona A eigentlich als Kadett C geplant war, und in dieser Baureihe ein
Caravan natürlich Tradition hatte. Der Ascona B wurde in
Großbritannien als Vauxhall Cavalier verkauft.
Folgende Motorisierungen waren zur Markteinführung des Ascona B
erhältlich:
12S (60PS), 16N (60PS), 16S (75PS) und 19S (90PS).
Der Ascona B bestach nicht nur durch seine - für die damalige Zeit und
auch heute noch - guten Fahrleistungen sondern überzeugte auch durch seine
Fahrwerkseigenschaften. Die Doppelquerlenker Vorderachse mit Einzelrad
Aufhängung und die bekannte Zentralgelenk- Hinterachse mit zwei Längslenkern
und einem Querlenker trugen zu einem sehr guten Fahrverhalten bei.
Wie bereits sein Vorgänger, teilte sich der Ascona B Komponenten mit
seinem Bruder Manta. Nicht zuletzt deshalb wird er in der Opelgemeinde auch
gerne Manta Light genannt. Opel erkannte schon früh, dass das
Baukastenprinzip für eine kostengünstige Produktion hilfreich ist.
Da sich der Tank stehend hinter der Rücksitzbank befindet, bietet der
Ascona B einen, auch für seine Klasse, großen Kofferraum.
Das Ganze hatte aber einen Nachteil beim tanken. Man durfte den Zapfhahn
nie ganz einführen und musste ihn gegen den Uhrzeigersinn um eine viertel
Umdrehung nach rechts drehen!
Alle Modelle waren mit heizbarer Heckscheibe ausgestattet. In der
L-Version waren zusätzlich ein Zigarettenanzünder, zwei Aschenbecher im
Fond, Zierleisten an Einstiegen, Radläufen, Regenleisten und Seitenfenstern,
Kopfstützen und Automatikgurte, sowie eine elektrische Scheibenwaschanlage
mit Intervallschaltung an Bord.
Des Weiteren konnten alle Typen auch in der SR-Ausführung geordert
werden. Der SR ist an den schwarze Seitenstreifen und dem zwischen den
Rücklichtern schwarz lackierten Heckblech zuerkennen. Diese Ausstattung
umfasste serienmäßig zudem ein Sportlenkrad und Zusatzinstrumente. Mit
Extras wie einer mattschwarzen Motorhaube, einer strafferen
Fahrwerksabstimmung und einer direkteren Lenkübersetzung kamen auch
Sportwagenbegeisterte Familienväter auf ihre Kosten.
Irmscher setzte da noch eins drauf! Auf Basis des Sport 20S wurde der
i2000 angeboten. Dieser wurde mit Doppelvergasern auf 120PS getrimmt.
Zusätzlich erhielt er eine innenbelüftete vordere Bremsanlage, wie sie auch
beim Rekord 2,2i zum Einsatz kam.
Zum ersten Mal war auch ein Ascona mit einem Dieselmotor erhältlich. Der
Ascona 2,0 D hatte 58 PS und war damit nicht wirklich spritzig. Das
beliebteste an diesem Wagen war wohl die Motorhaube. Um dem etwas größeren
Dieselmotor Platz zu bieten, haben die Ingenieure der Motorhaube kurzerhand
eine Beule verpasst. Diese hutzenartige Erhöhung erinnert stark an Hot Rod
Motorhauben aus America. Die Dieselhaube wurde schnell ein begehrtes Teil
zur „optischen Verfeinerung“ an diversen Eigenumbauten.
Meilensteine in der Ascona B Modellgeschichte:
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Aug. 75 Produktionsstart des Ascona B
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Jan. 76 Auf Wunsch Verbundglasscheibe ohne Aufpreis lieferbar
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Sep. 77 der 2.0 Liter Motor (20S mit 100PS) vom Rekord E mit
Hydrostößeln ersetzt den 19S; geändertes Kofferraumschloss, als
Sonderausstattung auch mit Drehgriff zu haben.
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Jan. 78 Einführung 20N (90PS) , alle Modelle mit elektrischer
Scheibenwaschanlage
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Jan. 79 die Rallye Version, der Ascona 400, mit 2,4 Liter 16V 144 PS
vorgestellt
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Feb. 79 1,3 ltr. OHC Motor löst die 12er OHV`s ab
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Jan. 80 2.0 E Motor mit 110 PS fand nun auch beim Ascona Einzug
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Jan. 81 19N und 20N werden eingestellt
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Aug. 81 Produktionsende
Ausstattungsvarianten:
Serie:
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Stossfänger mit Schutzleisten vorn und hinten
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Sicherheitsgurte mit Aufrollautomatik vorn
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Handschuhfach und Ablagen auf der Mittelkonsole
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Gepolsterte Sonnenblenden, auf der Fahrerseite schwenkbar
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Bodenblech mit strapazierfähigem Vliesteppich
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Haltegriff für Beifahrer am Dachrahmen und 2 separate Kleiderhaken
links und rechts
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Scheibenwischerschalter 2-stufig im Blinkerhebel
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Scheibenwischer mit Fußpumpe und elektrischem Wischerkontakt
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Verbundglas- Frontscheibe - auf Wunsch ohne Mehrpreis
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Heizbare Heckscheibe
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Aschenbecher
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Außenspiegel Links
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Innenrückspiegel
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2 Rückfahrscheinwerfer
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Stahlgürtelreifen
L - Luxus:
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Auf die Innenfarbe abgestimmter Schlingenteppich
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Verstellbare Kopfstützen vorn
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Zigarettenanzünder
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Make-up Spiegel in der Sonnenblende
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2 Aschenbecher hinten
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Zierleisten auf Einstiegschwellern, Regenleisten, Radausschnitten und
Fensterrahmen
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Elektrische Scheibenwaschanlage mit Intervallschaltung
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Innenrückspiegel abblendbar
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Stahl-Sportfelgen - silber
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Abschließbarer Tankdeckel
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Kontrollleuchte für Handbremse und Kupplung
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Beleuchtung für Handschuhfach, Zigarettenanzünder und Kofferraum
Berlina:
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Besondere Farbabstimmung von Lackierung und Innenausstattung
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Veloursteppiche vorn und hinten und auf Hutablage
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Sitze und Kopfstützen mit Veloursstoff
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Spezielles Geräuschdämpfungspaket
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4-Speichen Komfortlenkrad
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Tageskilometerzähler und Quarzuhr
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Türtasche an Fahrer- und Beifahrertür
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Halogen Hauptscheinwerfer (H4)
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Stahl-Sportfelgen 5,5 J x 13 - schwarz/silber mit Radzierringen
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Beleuchtung für Handschuhfach, Zigarettenanzünder Motorraum und
Kofferraum
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Ausstellfenster hinten
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Stossfängerhörner vorn und hinten
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Zierleisten auf Einstiegschwellern, Regenleisten, Radausschnitten und
Fensterrahmen
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seitliche Schutzleisten
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verchromte Auspuffblende
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Berlina-Schriftzüge an den Kotflügeln
SR:
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Drehzahlmesser, Öldruckmesser, Voltmeter
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Sportlenkrad
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Stahl-Sportfelgen 5,5 J x 13 - schwarz/silber
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Schwarze Seitenstreifen
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Rückwand zwischen den Rückleuchten schwarz
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SR-Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel
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Auf Wunsch mattschwarze Motorhaube - gegen Mehrpreis
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Elektrische Scheibenwaschanlage mit Intervallschaltung
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Sportlich abgestimmte Stossdämpfer
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Spezielle Federn
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Stabilisator hinten verstärkt
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Kürzere Lenkübersetzung
Sondermodell J:
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Stahl-Sportfergen
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Sportlenkrad
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Schwarzer Frontgrill
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Schwarze Zierleisten an Regenrinne, Front- und Heckscheibe
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Ascona J Schriftzug auf Motorhaube und Kofferdeckel
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Seitliche Zierstreifen
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Halogen Hauptscheinwerfer
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Elektrische Scheibenwaschanlage mit Intervallschaltung
Sondermodell Sport:
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Frontspoiler
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Heckspoiler
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5-Speichen-Leichmetallfelgen ATS 6 J X 13 - silber
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Drehzahlmesser, Öldruckmesser, Voltmeter
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Sportlenkrad
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Sportspiegel
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Sportsitze vorne (nur 2.0E)
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Schwarzer Frontgrill
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Schwarze Zierleisten an Regenrinne, Front- und Heckscheibe
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Schwarze Scheibenrahmen
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Sport-Schriftzug seitlich und auf dem Kofferdeckel
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Elektrische Scheibenwaschanlage mit Intervallschaltung
Opel Ascona B 400 1979 –1981
Der Ascona B 400 wurde 268 mal gebaut und wurde mit einem 2,4 Liter E
Triebwerk ausgestattet der 4 Zylinder 16V hatte 144 PS (106 KW) sein max.
Drehmoment war 210 NM und er erreichte es bei 5200 Umdrehungen pro Minute
dazu hinaus war er noch mit einer elektronischen Kraftstoffeinspritzung von
Bosch LE-Jetronic ausgestattet.
„Der Ascona 400 ist die Straßenversion eines speziell für den
Rallye-Einsatz entwickelten Fahrzeugs, dem der zweitürige Ascona B zugrunde
liegt“ So steht es in der Serviceanleitung für Opel-Händler geschrieben.
Durch die Änderung in der Zulassungsbestimmung, nur noch Seriennahe
Fahrzeuge als Basis für den Rallyesport zuzulassen, war man gezwungen ein
neues Konkurrenzfähiges Auto zu entwickeln.
Im Innenraum unterschied sich der 400er abgesehen von den Recaoros mit
besonderem Bezug und dem schwarzen Himmel nicht von seinen „bürgerlichen
Brüdern“
Kein Wunder also, dass man sich bei Opel dazu entschloss ein Auto
speziell für den Sporteinsatz zu entwickeln. Die Neuentwicklung sollte in
einer Kleinserie gebaut werden, um die Homologation zu erreichen. So wollte
man die Erfolge im Rallye-Sport anknüpfen.
Es wurde nach einem Modell gesucht bei dem die erforderlichen technischen
Änderungen am einfachsten zu realisieren waren. Zur Diskussion standen der
aerodynamisch günstige Manta und der etwas handlichere, kürzere und
leichtere Ascona.
Der Block des zweiliter Kadett-Motors mit langhubiger Kurbelwelle bildete
die Basis für den neuen Motor. Über den Hubraum war man sich also bereits
von Anfang an klar, 2,4 Liter sollten es sein. Etwas mehr Arbeit wurde in
den Zylinderkopf investiert. Der Querstrom-Zylinderkopf aus Leichtmetall
entlockt dem Serienaggregat 144PS. Das Getriebe wurde bei Getrag entwickelt
und konnte in zwei Varianten geordert werden, ein Seriengetriebe und ein
Rallye-Getriebe mit langem erstem Gang. Auch das Fahrwerk wurde weitgehend
überarbeitet. Die traditionelle hintere Starrachse wurde durch eine wie im
Rekord und Commodore verbauten fünflenker Achse ersetzt. Auch die
zweiteilige Kardanwelle ist von der Bauart mit der des Rekord vergleichbar.
Mit dem „Serien 400er“ war die Basis für Motorsporterfolge gelegt. Das
Rallye Auto mit Strassenzulassung ließ sich Opel aber auch angemessen
bezahlen. Wer 1979 einen Ascona 400 sein Eigen nennen wollte, musste knapp
40.000.- DM auf der hohen Kante haben. Zusätzlich konnte der sportversierte
Kunde auch einen Gruppe4 Motorenkit bestellen. Dieser Schlug dann noch mal
mit ca. 12.000.-DM zu Buche. Zum Vergleich: Ein Ascona B 20S in
Berlina-Ausstattung kostete ca.15.000.- DM!
Wie bereits der Commodore 2800GS diente der 400er also auch als Basis für
Rennsport begeisterte. Der 400er B Ascona war im Rallyesport sehr beliebt.
Hier konnte er den bei Cosworth entwickelten leistungsgesteigerten Motor mit
seinen 246 PS gegen die Konkurrenz ausspielen.
Der Ascona 400 fuhr zahlreiche Erfolge ein:
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Walter Röhrl/Christian Geisdörfer 1982 Weltmeister.
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1.Platz Schweden Rallye 1980 (Anders Kulläng)
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Europameister 1982 (Henry Toivonen/Fred Gallagher, )
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1.Platz Italienische Meisterschaft 1982, (Toni Fassina)
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1.Platz bei der Safari Rallye 1983 (Ari Vatanen/Terry Harryman)
Technische Daten:
Opel Ascona 400
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Hubraum: 2410 ccm
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Bohrung x Hub: 95 x 85mm
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Leistung: 106 KW / 144 @ 5200 U/min (Serie)
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max. Drehmoment: 210 Nm @ 3800 (Serie)
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Ausbauphasen für Wettbewerb über 250 PS
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Ventilsteuerung: 2 Nockenwellen, Zweifach-Rollenkette
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Zylinderkopf/Motorblock: Leichtmetall / Grauguss
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Schmierung: Öldruckumlaufschmierung
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Gemischaufbereitung: Elektron. Kraftstoffeinspritzung Bosch LE-Jetronic
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Kühlsystem: Überdruck-Flüssigkeitskühlung
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Batterie: 12 V/ 44 Ah
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Kupplung: 9" Einscheiben-Trockenkupplung mit Scheibenfeder
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selbsttragende Ganzstahl-Karosserie, Limousine 2-türig
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Vorderradaufhängung: Einzelradaufhängung mit Doppel-Querlenkern
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Produktion 1979 - 1981: 268 Fahrzeuge
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Preis 1979: DM 39.900